Les maîtres de la chanson polyphonique 

Meister des polyfonen Gesangs

Es gibt das Madrigal, die Frottola, die Villanella, die Chanson, das Air de cour … Und es gibt das polyfone Lied, eine ausschließlich franko-flämische Gattung (aus dem französischen und/oder niederländischen Raum), welche sich die Kanons der Renaissance auf exklusive Weise angeeignet hat. Im Norden spirituell, verliebt oder sogar satirisch in Paris, nutzt dieses Lied geschickt ausgearbeitete Techniken, durch die es bis Ende des 16. Jahrhunderts in die Nähe des italienischen Madrigals rückt. Von diesem unterscheidet es sich jedoch deutlich in poetischer und rhetorischer Hinsicht: Es gibt Lautmalerei und Geräuschimitationen unterschiedlichster Art, „Marktgeschrei“ und Zankereien. Eine Welt für sich, die heutzutage vernachlässigt wird – zu Unrecht!

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