NEU 23. FEB 2024

Drei Meisterwerke des musikalischen Neoklassizismus!

Vom Italien der Commedia dell’Arte mit Igor Strawinskys Pulcinella-Suite bis hin zum pikaresken Spanien, hier vertreten durch Manuel de Fallas Concerto per clavicembalo, flauto, oboe, clarinetto, violino e violoncello/Konzert für Cembalo und fünf Soloinstrumente sowie El Retablo de Maese Pedro/Meister Pedros Puppenspiel, bieten diese drei herausragenden Werke eine köstliche Reise mitten hinein in den musikalischen Neoklassizismus!

Pablo Heras-Casado und das Mahler Chamber Orchestra erkunden Strawinskys und de Fallas musikalisch so reichhaltiges und buntes Schaffen aus den 1920er Jahren. Notabene: Benjamin Alard spielt hier auf einem herrlichen, zeitgenössischen Pleyel-Cembalo, das dem Instrument nahekommt, welches Wanda Landowska bei der Uraufführung dieser Werke verwendete.

Neu 16.Februar 2024

Vivaldi!

Théotime Langlois de Swarte und Le Consort laden hier zu einer Erkundung der im Laufe des Lebens von „il prete rosso“, dem „roten Priester“ entstandenen Instrumentalwerke ein. Von seinen ersten venezianischen Konzerten bis hin zu seinen letzten Werken aus der Wiener Zeit ergibt sich eine fabelhafte, die mannigfaltigen musikalischen Facetten Vivaldis beleuchtende Klangreise.

Seien es nun berühmte (wie etwa die ursprüngliche Fassung von „L’estate“/ Der Sommer, aus Die vier Jahreszeiten op. 8) oder auch bisher unveröffentlichte Kompositionen, darunter Sonaten, Sinfonien und Concerti: Vivaldi hat Gattungen, Formen und Klangfarben unermüdlich neu gefasst. Dieses für den künstlerischen Werdegang von Théotime Langlois de Swarte so wichtige Doppelalbum ist bereits in den Streaming-Charts vertreten und wurde soeben erst mit einem Choc der Zeitschrift Classica sowie einem Trophée Radio Classique ausgezeichnet!

Neu 02.Februar 2024

Hymne an die Liebe

Mit der Turangalîla-Sinfonie schuf Olivier Messiaen eines der glanzvollsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts. Gustavo Gimeno und das Toronto Symphony Orchestra präsentieren in dieser Einspielung eine energiegeladene, aber auch poetische Interpretation des Werkes in Dolby Atmos! Marc-André Hamelin (Klavier) und Nathalie Forget (Ondes Martenot) sind hier unsere Gaststars!

Die Besetzung der Turangalîla-Sinfonie, eines regelrechten „Weltwerks“, in welchem der französische Komponist Reminiszenzen an Tristan und Isolde mit hinduistischen Inspirationen vermengt, schreibt als konzertierende Soloinstrumente ein Klavier sowie die Ondes Martenot vor. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach einer GRAMMY-nominierten ersten Einspielung durch das Toronto Symphony Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa haben sich dieses Orchester sowie dessen Chefdirigent Gustavo Gimeno bei dieser neuen, ebenfalls höchst beeindruckenden Fassung des Werkes der Mitwirkung herausragender Solo-Interpreten versichert.

NEU 26. JAN 2024

„Zauberer“ an der Viola

Auf dem vorliegenden neuen Album entschlüsselt Timothy Ridout für den Hörer das Klanguniversum von Lionel Tertis (1876-1975), einem der größten Meister an der Bratsche. Ridout bietet eine wunderbare Reise durch und mit einigen der gelungensten Tertis-Stücke, seien es nun Originalkompositionen oder Transkriptionen.

Lionel Tertis, der beim breiten Publikum noch wenig bekannt ist, hat wesentlich zur Etablierung der modernen Viola in der heutigen Musikwelt beigetragen. Der junge britische „Wunderbratschist“ Timothy Ridout, der von James Baillieu sowie Frank Dupree am Klavier begleitet wird, lädt zur Erkundung dieser ebenso bewegenden wie bunt-vielfältigen Musik ein, passend ergänzt von einigen wegweisenden Werken seiner Zeitgenossen und Schüler.

NEU 19. JAN 2024

Eine andere Welt

Adam Laloum lädt den Hörer hier zu einer Reise zu den innersten Regungen eines zutiefst menschlichen Schubert ein. Mit den in diesen Stücken durchscheinenden Freuden und Leiden an der Schwelle zu einer anderen Welt versteht der französische Pianist es wie kein anderer, dieser Musik die gehörige innere Resonanz zu verschaffen.

Sein vorheriges Album mit den Klaviersonaten D 894 und D 958 hatte es schon belegt: Adam Laloum ist zweifelsohne einer der herausragendsten Schubertinterpreten seiner Generation.

Mit den Moments musicaux (D 780) sowie der Klaviersonate in A-Dur (D 959) ‒ sozusagen ein musikalisches Vermächtnis ‒ versetzt er den Hörer in eine Welt, in der die herzzerreißende Schönheit jeder harmonischen Wendung die Fragen eines verletzten und einsamen Herzens, dessen Zweifel und auch Hoffnungen zum Ausdruck bringt. Eine erschütternde Interpretation von außergewöhnlicher Erhabenheit!

NEU 12. JAN 2024

Ein Lob der Variation!

Cédric Tiberghien setzt seine spannende Erkundung der Beethoven’schen Variationen für Klavier fort. Dieses zweite Album enthält einige echte Glanzstücke, wie etwa die phänomenalen 32 Variationen über ein eigenes Thema für Klavier in c-Moll, aber auch wirkliche köstliche Kompositionen, bei denen sich Beethoven einen Spaß daraus macht, dem damals herrschenden Zeitgeschmack entsprechende Opernmelodien zu variieren …

Das ist große Kunst!

Cédric Tiberghien bleibt seinem Vorhaben treu und bietet nicht nur die Möglichkeit, Beethovens oft wenig bekannte Variationswerke für Klavier wiederzuentdecken: Nachdem er im ersten Album u. a.  den sog. Eroica-Variationen op. 35 Variationen von Mozart und Schumann gegenübergestellt hat, richtet er hier das Augenmerk auf das späte Erbe der Variationsformen bei den großen amerikanischen Komponisten.

Eine ebenso lehrreiche wie genussvolle Erkundung!

NOVEMBER 2023

Bruno Philippes neueste Einspielung: ein Ohrenschmaus!

Mit Kompositionen von Camille Saint-Saëns bis hin zu Francis Poulenc erweist Bruno Philippe hier dem Cello und im weiteren Sinne der von leidenschaftlichen Emotionen durchdrungenen französischen Musik voller Kolorit eine äußerst eindrucksvolle Hommage.

  1. Von Saint-Saëns‘ höchst virtuosem, von Bruno Philippe schwelgerisch dargebotenen Konzert für Violoncello und Orchester über César Francks berühmte Sonate für Violine und Klavier, in vorliegender Einspielung in der um eine oder manchmal zwei Oktaven transponierten Fassung von Jules Delsart, bis hin zur großartigen Sonate für Violoncello und Klavier von Francis Poulenc taucht der Interpret in die so reichhaltige und bunt schillernde Welt des Cellorepertoires der französischen Romantik ein. Als Ergänzung dazu präsentiert Philippe Transkriptionen zweier Mélodies von Gabriel Fauré, zusammen mit seinem musikalischen Mitstreiter, dem französischen Pianisten Tanguy de Williencourt.

DEZEMBER 2023

Farben der Leidenschaft

Javier Perianes bietet hier eine fulminante Interpretation von Enrique Granados’ Opus magnum. Seine Goyescas stellen mit Bravour das überaus vielfältige Kolorit der spanischen Seele heraus, welches der Komponist so großartig eingefangen hat. Ein absolutes Meisterstück!

Inspiriert von Francisco de Goya schuf Granados Anfang des 20. Jahrhunderts einen Klavierzyklus von überwältigender Schönheit. In jedem dieser musikalischen Tableaus, die dem Maler des Zyklus Los Caprichos sowie der Desastres de la guerra (Die Schrecken des Krieges) so viel zu verdanken haben, finden sich Verlangen, Leidenschaft oder auch das Spiel um Liebe und Tod. Es wäre eine Untertreibung zu behaupten, dass sich Javier Perianes hier in seinem ureigentlichen Repertoire befindet: Der Pianist legt hier eine wunderbare, noch dazu von einer hervorragenden Tontechnik unterstützte Interpretation vor!

 

NOVEMBER 2023

Ein wohltuendes „Reset“!

Isabelle Faust, Anne Katharina Schreiber, Antoine Tamestit, Jean-Guihen Queyras und Alexander Melnikow: Über eine simple Neuinterpretation weit hinausgehend laden fünf Ausnahmemusiker zur Wiederentdeckung von Schumanns Klavierquartett op. 47 sowie dem Klavierquintett op. 44 auf historischen Instrumenten ein, darunter einem zeitgenössischen Pleyel-Pianoforte von 1851. Bei dieser Zeitreise erweist sich letztlich die enorme Modernität dieser visionären Kompositionen.

Schumanns Rückbesinnung auf das Erbe von Schubert und Beethoven in diesen beiden Werken führte zu musikalischen Ausformungen von erstaunlicher Neuheit. Mit ihrem grandiosen musikalischen und emotionalen Gestus zählen sie zu seinen absoluten Meisterwerken.

OKTOBER 2023

Virtuosissimo

Isabelle Faust lädt die Hörer mit ihrem neuen Solo-Album ein in ihr ganz persönliches musikalisches Reich. Die von der großen deutschen Geigerin hier interpretierten Solowerke beleuchten ein faszinierendes Barockuniversum, dessen Poesie sie zu offenbaren versteht. Diese CD wurde bereits mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet!

Von Bibers berühmter Passacaglia bis hin zu Guillemains seltener zu hörenden Sammlung Amusement pour le violon seul und anderen Solowerken, wie etwa von Nicola Matteis dem Älteren sowie dessen gleichnamigem Sohn wie auch von Pisendel und Vilsmayr, bietet Isabelle Faust ein Panorama der Kompositionen für Solovioline aus dem ausklingenden Barock. Diese verträumten oder auch virtuosen, immer wieder unglaublich erfindungsreichen Werke zeugen von der Vielfalt der damaligen, aus Italien, Frankreich, England sowie den deutschsprachigen Ländern kommenden musikalischen Anregungen.

SEPTEMBER 2023

Zweihundert Jahre alt und immer noch „schön“!

Vor zweihundert Jahren komponierte Franz Schubert seinen Liederzyklus „Die schöne Müllerin“. Mit diesem bereits mit dem Diapason d’Or ausgezeichneten Album laden Samuel Hasselhorn und Ammiel Bushakevitz den Hörer zu einer Neuentdeckung dieser Lieder ein.

Schubert schuf mit seinen kongenialen Vertonungen der Gedichte seines Zeitgenossen Wilhelm Müller aus der Sammlung „Die schöne Müllerin“ einen faszinierenden Liederzyklus, in welchem u. a. der Ruf der Fremde, diverse Gefühlswallungen, enttäuschte und unerwiderte Liebesregungen, die Einsamkeit wie auch der Tod thematisiert werden. Der Wiener Komponist scheint mit dem Protagonisten dieser zwanzig musikalischen Miniaturen zu verschmelzen, hinter deren vermeintlicher Leichtigkeit im Ton sich oft Abgründe der Verzweiflung verbergen. Der Bariton Samuel Hasselhorn und sein Begleiter am Klavier Ammiel Bushakevitz legen hiermit das erste Album ihrer Schubert-Reihe („Schubert 200“) vor, mit einer ganz persönlichen, poetisch-ergreifenden Deutung dieses Meisterwerks, eines der absoluten Höhepunkte des Kunstliedschaffens des 19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum.

Unsere mit den ICMA ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler

Das Votum der ICMA (International Classical Music Awards) 2024 wurde soeben veröffentlicht; zwei Preisträger-Alben stammen von bei harmonia mundi unter Vertrag stehenden Künstlerinnen und Künstlern!
In der Kategorie „Vokalmusik“ kürte die Jury Les heures claires, die Gesamteinspielung der Mélodies von Nadia und Lili Boulanger, in der hervorragenden Interpretation durch Lucile Richardot, Stéphane Degout, Raquel Camarinha, Sarah Nemtanu, Emmanuelle Bertrand und Anne de Fornel.
L’Heure espagnole und Ravels Bolero, interpretiert von Les Siècles, François-Xavier Roth sowie einer herausragenden Vokal-Besetzung (Isabelle Druet, Julien Behr, Loïc Félix, Thomas Dolié sowie Jean Teitgen), triumphieren in der Kategorie „Assorted programs“.

Herzlichen Glückwunsch allen Künstlerinnen und Künstler!

„Künstlerin des Jahres 2023“

Isabelle Faust erhielt dieses Prädikat anlässlich der Verleihung der Diapasons d’or des Jahres 2023, bei welcher zudem zwei Alben, bei denen sie als Solistin mitwirkt, ausgezeichnet wurden.

Wir hatten es zuvor angekündigt: 2023 sollte insgesamt ein bedeutendes Jahr für Isabelle Faust werden, in dessen Verlauf die Künstlerin nicht weniger als vier Harmonia-Mundi-Alben veröffentlicht oder bei ihnen mitgewirkt hat! Dazu zählen ihre jüngste Einspielung „Solo“, die sowohl als CD als auch bei Streaming-Plattformen ein großer Erfolg ist, dann ein mit exzellenten Musiker:innen-Kollegen eingespieltes und gerade erschienenes Schumann-Album sowie die Alben LOCATELLI mit Il Giardino Armonico und STRAVINSKY mit Les Siècles, die beide ebenfalls einen Diapason d’or des Jahres 2023 erhielten.

Hut ab und herzlichen Glückwunsch!

 

 

2023 – ein höchst erfolgreiches Jahr für die bei harmonia mundi unter Vertrag stehenden KünstlerInnen!

Neben dem Erfolg des Ensembles Pygmalion unter Leitung Raphaël Pichons bei den Victoires de la musique classique im März 2023 für ihre Einspielung von J. S. Bachs Matthäuspassion, dem OPUS Klassik 2023 in der Kategorie „Operneinspielung des Jahres“ für René Jacobs’ Freischütz und einem hochverdienten „Gramophone Classical Music Award“ für Timothy Ridouts Einspielung von Elgars Bratschenkonzert wurden die insgesamt neununddreißig Neuerscheinungen 2023 mit fast neunzig Auszeichnungen bedacht.

Sieben „Editor’s choice“ von Gramophone, darunter zwei „CD of the month“, sowie acht „Chocs de Classica“ (darunter zwei „Chocs de l’année“), sieben „Diapasons d’or“ (darunter drei „Diapasons d’or de l’année“), drei „e“/(Discos excepcionales) der spanischen Musikzeitschrift Scherzo und viele andere Auszeichnungen belegen ein äußerst erfolgreiches Jahr für die Einspielungen des Labels harmonia mundi, welche weltweit besonders gut aufgenommen wurden.

Diese Erfolge spiegeln sich auch in den Charts wider: Isabelle Faust ist absolute Spitzenreiterin mit vier Veröffentlichungen oder Einspielungen auf Tonträgern, die ihr bislang nicht weniger als dreizehn Auszeichnungen eingebracht haben, darunter zwei „Diapasons d’or de l’année“ sowie den Titel „Artiste de l’année“ (Künstlerin des Jahres) des Magazins Diapason. Einen dieser Erfolge teilt sie sich mit François-Xavier Roth, der mitsamt seinem Ensemble Les Siècles mit fünfzehn Auszeichnungen bedacht wurde, so etwa für ihr gemeinsames Stravinsky-Album, das von der Kritik buchstäblich in den Himmel gehoben wurde, wie auch ihre Einspielung mit Werken französischer Komponisten (Ravel, Saint-Saëns). Monteverdis Marienvesper (Pygmalion) erhielt allein acht Auszeichnungen (u. a. „Month’s cover artist“ des Magazins Gramophone sowie die Aufnahme in die Liste der „zehn schönsten Einspielungen des Jahres“ in der Auswahl der New York Times). Acht Alben kamen zudem in die Endauswahl der International Classical Music Awards.

Wir gratulieren allen KünstlerInnen sehr herzlich, wie etwa Nikolai Lugansky (sechs Auszeichnungen für sein letztes Rachmaninow-Album), Lucile Richardot und Anne de Fornel (fünf Auszeichnungen für ihre Gesamteinspielung der Mélodies von Nadia und Lili Boulanger), Les Arts Florissants und Paul Agnew (sechs Auszeichnungen für zwei CD-Alben), Amandine Beyer (Biber), Bruno Philippe (Saint-Saëns), Samuel Hasselhorn und Ammiel Bushakevitz (Die schöne Müllerin), Javier Perianes (Goyescas von Granados), zudem dem Cuarteto Casals (Die Kunst der Fuge) sowie den vielen anderen, welche das Label harmonia mundi würdig vertreten!

Zu veröffentlichende Aufnahmen, Projekte, Aktuelles zum Label…

Die „Collection Stradivari“ oder Die Rückkehr ins Leben!

Wenn außergewöhnliche, jahrhundertealte Musikinstrumente aus den Vitrinen geholt werden, um in den Händen großer Interpreten unserer Zeit zu neuem Leben zu erwachen …

Seit einigen Jahren unterhält harmonia mundi eine enge Partnerschaft mit dem in der Pariser Philharmonie angesiedelten Musée de la musique. Im Rahmen der „Collection Stradivari“ sind die bedeutendsten Interpreten eingeladen, ihre Einspielungen auf den wertvollen, von den Konservatoren des Museums liebevoll gepflegten Instrumenten vorzunehmen, und jedes Album ist daher das Ergebnis einer Begegnung zwischen einem dieser Instrumente, dem jeweils zu ihm passenden Repertoire sowie einem oder mehreren Musikern. Diese Zusammenarbeit hat bereits unvergleichliche Früchte getragen: Einen überzeugenden Eindruck davon kann man sich hier oder direkt auf der Website der Pariser Philharmonie verschaffen.

 

NÄCHSTE NEUERSCHEINUNG IN DIESER REIHE IM AUGUST 2024
mit Werken von Gabriel Fauré (Nocturnes und Barcarolles für Klavier u. a.)

Neue Zusammenarbeit

Wir begrüßen das HANSON-QUARTETT!

Das 2013 in Paris gegründete Hanson-Quartett verdankt seine künstlerische Identität der Erkundung unterschiedlichster musikalischer Horizonte und insbesondere der Erfahrung österreichischer Lehrmeister, zugleich aber auch der starken Prägung durch das Erbe der französischen Schule. Das weltweit konzertierende Hanson-Quartett, ein Ensemble mit breit gestreuter Interessensvielfalt sowie Gewinner zahlreicher internationaler Preise, darunter des internationalen Musikwettbewerbs „Concours de Genève“, wird von der Singer-Polignac-Stiftung und der Fondation Banque Populaire unterstützt. Für ihr erstes Album bei harmonia mundi mit den drei Streichquartetten op. 41 sowie dem Klavierquintett op. 44 von Robert Schumann haben die Mitglieder des Hanson-Quartetts ihren musikalischen Mitstreiter Adam Laloum mit ins Boot geholt. Höchst vielversprechend           !

SCHUMANN / STREICHQUARTETTE op. 41 NR. 1-2-3, KLAVIERQUINTETT ES-DUR op. 44
ERSCHEINT IM MAI 2024
cover

Die Schumann-CD-„Trilogie“ als CD-Box

Jede einzelne dieser drei CDs hat die Geschichte der Aufführungspraxis geprägt. Es handelt sich hierbei um eine doppelte Premiere: Schumanns Violoncello-, Violin- und Klavierkonzert sowie seine Klaviertrios jeweils auf historischen Instrumenten in einer CD-Box vereint!

Zusammen mit dem unter der Leitung von Pablo Heras-Casado großartig aufspielenden Freiburger Barockorchester bieten Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Alexander Melnikow mitreißende Interpretationen dieser Meisterwerke der deutschen Romantik, und legen dabei bisher ungeahnte Texturen und Klänge von erstaunlicher Neuheit frei.

Als Bonus gibt es dazu eine Blu-ray-Disc, auf der man die Musikerin und ihre beiden Mitstreiter bei einem denkwürdigen Konzert in der Berliner Philharmonie mit ebendiesen drei Konzerten sowie zusätzlich Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale in E-Dur für Orchester op. 52 erleben kann, einem höchst ansprechenden und begeisternden Werk!

Die Schumann„Trilogie“

Neue Zusammenarbeit

Wir begrüßen den Cembalisten PIERRE GALLON anlässlich seines ersten bei harmonia mundi erscheinenden Albums

Gemeinsam mit seinem musikalischen Mitstreiter Matthieu Boutineau stellt Pierre Gallon Couperins Concerts Royaux in einer Fassung für zwei Cembali vor, mit einer selten anzutreffenden Besetzung, die für den Komponisten des Sonnenkönigs jedoch von Belang war. Eine herausragende und bewegende Interpretation dieser Werke voller Zartheit, Heiterkeit und Erfindungsreichtum, die ein stilistisches Bindeglied zwischen dem Grand Siècle in seiner Spätphase und der beginnenden Aufklärung darstellen.

 COUPERIN / CONCERTS ROYAUX / ERSCHEINUNGSDATUM 15. MÄRZ 2024

Des Mozart-Requiem …

In einer Neueinspielung des Ensembles Pygmalion!

Der musikalische Herbst 2023 wurde von einer Einspielung geprägt, die für ihre Interpreten, für harmonia mundi und zweifellos für alle Fans von Raphaël Pichon von besonderer Bedeutung ist. Vier Jahre nach einer Produktion mit der szenischen Lesart von Mozarts Requiem durch Romeo Castellucci beim Festival d‘Aix-en-Provence, welche einen bleibenden Eindruck hinterließ, war es für die Musikerinnen und Musiker des Ensembles Pygmalion ein wichtiges Anliegen, ihre eigene Vision von Mozarts unvollendetem Meisterwerk in einer Studio-Aufnahme zu verewigen. Diese kollektive und zugleich sehr persönliche Interpretation stützt sich auf unsere eigene Wahrnehmung des Todes sowie der Welt um uns herum; sie verleiht dem ursprünglichen Werk paradoxerweise wieder seine Universalität, über alle Stile, Epochen und Gattungen hinweg.

REQUIEM – Demnächst auf (VINYL-Schallplatte  |  CD  |  BLU-RAY)

Neue Zusammenarbeit

Wir begrüßen das TORONTO SYMPHONY ORCHESTRA unter der Leitung von Gustavo Gimeno!

Wir sind besonders stolz darauf, im Februar zum ersten Mal einen der besten Klangkörper Nordamerikas begrüßen zu dürfen, nämlich das Toronto Symphony Orchestra unter der Leitung des in Europa wohlbekannten Dirigenten Gustavo Gimeno, mit dem wir bereits mehrere Alben des Luxemburg Philharmonic veröffentlicht haben. Auf dem Programm steht nichts Geringeres als Messiaens Turangalîla-Sinfonie mit den Solisten Marc-André Hamelin (Klavier) und Nathalie Forget (Onde Martenot).

TURANGALÎLA-SINFONIE – Erscheint im Februar 2024

Anstehende CD-Veröffentlichungen

Entdecken Sie die harmonia mundi-Neuerscheinungen des ersten Halbjahres 2024!

Zu den herausragenden Neuerscheinungen der kommenden Monate gehören Messiaens Turangalîla-Sinfonie, ein ebenso monumentales wie selten zu hörendes Werk unter dem erfahrenen Dirigat Gustavo Gimenos an der Spitze des Toronto Symphony Orchestra (neue Exklusivkooperation), Vivaldis „Concerti per una vita“, die mit Spannung erwartete neue Einspielung von Théotime Langlois de Swarte mit seinem Ensemble Le Consort, weiterhin Couperins Concerts Royaux zur Vorstellung des herausragenden Cembalisten Pierre Gallon und seines musikalischen Mitstreiters Matthieu Boutineau, aber auch Einspielungen von Werken von Wagner mit Nikolai Lugansky, Britten mit Isabelle Faust, Dutilleux mit Jean-Guihen Queyras und einer wohl zukünftig als Referenz geltenden Neuinterpretation von Mendelssohns Sommernachtstraum.

Weiteres zu den Neuerscheinungen des ersten Halbjahres 2024 erfahren Sie hier!

Der Frühling steht vor der Tür! 🌱

Kommende Neuerscheinungen bei harmonia mundi

Zu den herausragenden Neuerscheinungen des Frühjahrs gehören Couperins Concerts Royaux ‒ ein glanzvolles Debüt bei harmonia mundi für den hochbegabten Cembalisten Pierre Gallon und seinen Mitstreiter Matthieu Boutineau ‒, aber auch Wagner mit Nikolai Lugansky, dann ein großartiges Britten-Album mit Isabelle Faust und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, eine Dutilleux-Einspielung mit Jean-Guihen Queyras und dem Luxembourg Philharmonic sowie unser erster Beitrag zur Erinnerung an den 100. Todestag Gabriel Faurés, mit dessen großen Mélodies-Zyklen (Mirages, La Bonne Chanson, L’Horizon chimérique) mit Stéphane Degout und Alain Planès.

Weitergehende Informationen hier

Neue bei harmonia mundi unter Vertrag stehende Künstler
2024 verspricht, ein Jahr mit etlichen neuen künstlerischen Partnerschaften zu werden!

Wir sind besonders stolz darauf, im Februar 2024 zum ersten Mal einen der besten Klangkörper des nordamerikanischen Kontinents begrüßen zu dürfen, nämlich das Toronto Symphony Orchestra unter der Leitung Gustavo Gimenos, eines in Europa wohlbekannten Dirigenten, mit dem wir bereits mehrere Alben der Lëtzebuerger Philharmoniker aufgelegt haben. Auf dem Programm steht kein geringeres Werk als Olivier Messiaens Turangalîla-Sinfonie, mit den Solisten Marc-André Hamelin (Klavier) und Nathalie Forget (Ondes Martenot). Einige Wochen später begrüßen wir erstmals den herausragenden französischen Cembalisten Pierre Gallon als Solisten in einer mit Spannung erwarteten Einspielung der Concerts royaux von François Couperin; bei dieser Fassung für zwei Cembali wird er von seinem musikalischen Mitstreiter Matthieu Boutineau begleitet. Wir werden in Kürze ausführlicher über diese neuen Vertragskünstler berichten.

TURANGALÎLA-SINFONIE – Erscheinungsdatum Februar 2024

COUPERIN, Concerts royaux, März 2024

J.S. BACH | B. ALARD

Neue Zusammenarbeit

Wir begrüßen das Klavierduo Pawel Kolesnikow und SAMSON TOY!

Am 13. Februar 2024 geben Pawel Kolesnikow und Samson Toy ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall als etabliertes Klavierduo mit Werken für Klavier zu vier Händen; bis zum Erscheinen ihres ersten Albums für harmonia mundi werden sie zudem im Konzerthaus Berlin, im De Doelen Rotterdam oder in der Londoner Wigmore Hall zu hören sein. Die beiden Pianisten sind absolute Virtuosen; Pawel Kolesnikow hat bereits eine bemerkenswerte Diskographie als Solist vorzuweisen (Hyperion). Sei es bei Konzerten im Rahmen des Festivals La Roque d’Anthéron oder Auftritten mit der Choreografin Anne Teresa de Keersmaeker – das Klavierduo Kolesnikow-Tsoy bietet einen nuancenreichen Musikgenuss mit Franz Schubert und Leonid Desjatnikow als ersten musikalischen Wegbegleitern. Wir freuen uns darauf!

SCHUBERT / DIVERTISSEMENT À LA HONGROISE D 818 op. 54 & FANTASIE D 940 op. 103
DESJATNIKOW / TROMPE L’ŒIL (WELTERSTEINSPIELUNG)
ERSCHEINT IM JUNI 2024

 

J.S. BACH | B. ALARD

Die Bach-Gesamteinspielung wird fortgesetzt

Soeben hat Benjamin Alard seine Einspielung der Goldberg-Variationen auf dem wunderbaren dreimanualigen Cembalo von Hieronymus Albrecht Hass abgeschlossen!

Ein Jahr nach der von der Fachpresse mit großem Beifall (Diapason d’or, Editor’s Choice/Gramophone u.a.) aufgenommenen Veröffentlichung des ersten Teiles des Wohltemperierten Klaviers ist Alard wieder an dieses weltweit einzigartige Instrument zurückgekehrt. Weitere Alben der Gesamteinspielung sind ebenfalls in Vorbereitung, jeweils auf herausragenden Instrumenten …

Nächste Neuerscheinungen in dieser Reihe:

VOL. 9:  KÖTHEN, BACHS GLÜCKLICHE JAHRE

VOL. 10: CLAVIERÜBUNG TEIL I & II

VOL. 11: AUS ANNA MAGDALENA BACHS NOTENSCHRANK

J.S Bach - B. Alard

Jean-Guihen Queyras‘ Neueinspielung von Bachs Suiten für Violoncello solo

Der Plural hier bei Suiten ist kein Zufall: Nach einer mehrjährigen, weltweiten Tournee mit Anne Teresa de Keersmaekers Rosas kehrte Jean-Guihen Queyras in die Aufnahmestudios zurück, um zum zweiten Mal Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo (BWV 1007–1012) einzuspielen. Sechzehn Jahre nach seinem ersten, in bester Erinnerung gebliebenen Album mit eben diesen Bach-Suiten war es für den Cellisten nun an der Zeit, zu dieser unerschöpflichen musikalischen Quelle zurückzukehren, welcher er übrigens auch ein Buch gewidmet hat: Bach: Les Suites en partage (conversations avec Emmanuel Reibel). (Liegt nicht auf Deutsch vor. Erscheinungstermin: voraussichtlich im Herbst 2024).

J.S. BACH | B. ALARD

Der Dolby-Atmos-Sound

auf vielen Neuheiten und Neuauflagen von harmonia mundi.

Für das Jahr 2024 kündigt das Label nicht weniger als 18 Neuveröffentlichungen im Dolby-Atmost-Format an. Die vollständige Liste der Neuerscheinungen in diesem Format finden Sie in unseren Themenbereichen.

J.S. BACH | B. ALARD

Aktuelle Playlisten

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Seit 1958 Klassische Musik par excellence.

Mit 65 Jahren ist das Label unverschämt jung geblieben. Neue Repertoires zu erforschen, unseren Horizont zu erweitern, junge Talente zu fördern und unser Streben nach Spitzenleistungen unaufhörlich fortzusetzen – das ist das Motto von harmonia mundi. Wir sind anspruchsvoll, leidenschaftlich und stolz auf unsere Unabhängigkeit. Hier ist unsere Geschichte…

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